Diese Rasse ist in England offiziell anerkannt.Die Besonderheit dieser Zwergwidder liegt in ihrem Fell. Cashmerezwergwidder zeigen die Fellstruktur eines Fuchskaninchens. Ein wesentlicher Unterschied zu unseren Zwergwiddern besteht u. a. im zulässigen Höchstgewicht. In England gibt es zwei Gewichtsklassen: Dwarf Lops (bis 2,381 kg) und Miniature Lops (bis 1,6 kg) Deutsche Hobbyzüchter orientieren sich an der Gewichtobergrenze der Zwergwidder (Maximalgewicht 1,9 kg). Das Fell der Cashmerewidder ist nicht filzend, dicht, seidig, mit deutlichen längeren, weichen Grannen und deutlich kürzerer Unterwolle. Dieses Fell ist sehr pflegeleicht, lediglich wenn die Tiere ihr Babyfell verlieren (ca. zwischen der 7. und 10. Lebenswoche) ist der Pflegeaufwand größer, da das Fell in diesem Zeitraum watteartig wird und ausgekämmt werden muss (am besten mit einem feinen Katzenkamm). Entfernt man dieses Babyfell nicht, kann man Fellprobleme kriegen. Danach reicht gelegentliches Durchkämmen mit einem grobzinkigen Kamm.

Anmerkung

Da diese langhaarigen Zwergwidder im Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter nicht anerkannt sind und somit die überwachte Zucht im Verein und das Ausstellen auf Kaninchenschauen nicht möglich ist, treten immer wieder gravierende Abweichungen zu den oben beschriebenen „Idealbildern“ auf, da viele Hobbyzüchter ihre Ausgangstiere möglichst „bunt verpaaren“.
Ich halte trotzdem diese liebenswerten Vertreter der Zwergwidder für zuchtgeeignet und werde möglichst im Sinne einer zielorientierten Zucht meine Ausgangstiere verantwortungsbewusst auswählen.